Solaranlage in 60 Sekunden erklärt
Komponenten & Funktionsweise einer Photovoltaik-Anlage

- PV-Solarpanels
- Generator-Anschlusskasten
- Wechselrichter
- Smart Meter (Bezug, Einspeisung, Solaranlage > 30KWp)
- Energiefluss-Visualisierung
Solarpanels reagieren bei Sonnenlicht und geraten unter Spannung. Aufgrund der Spannung beginnt Gleichstrom zu fliessen. Im Generator-Anschlusskasten (GAK) wird der Strom aller Solarpanels gebündelt. So entsteht Gleichstrom mit sehr hoher Spannung.
Ein Wechselrichter wandelt den Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) um. Der Wechselstrom muss exakt gleich sein, wie im öffentlichen Stromnetz. Erst dann kann der Solarstrom ins Gebäudenetz fliessen und von elektrischen Geräten & Gebäudeanlagen genutzt werden.
Wichtig ist zudem die Übergangsstelle zwischen öffentlichem Stromnetz und Gebäudenetz, die sich im Hausanschlusskasten (HAK) befindet. Der regionale Energieversorger misst den Stromfluss über den HAK mit METAS-zertifizierten Smart Metern.
Gemessen wird die Energie und die Flussrichtung: Fliesst Strom ins Gebäude, misst der Bezugszähler. Fliesst Strom in Gegenrichtung, also ins Verteilnetz, misst der Einspeisezähler. Solarstrom wird eingespiesen, wenn im Gebäude die aktuelle Solarstromproduktion grösser ist als der aktuelle Verbrauch. Man spricht dann von solarem Überschussstrom.
Per Gesetzt müssen alle Solaranlagen grösser als 30 kWp Leistung mit einem Smart Meter gemessen werden, damit die Energieversorger den Energiefluss in ihrem Regionalnetz besser überwachen können.
Smart Meter messen den Energiefluss im 15 Minutentakt und senden alle 24 Stunden die 96 Tageswerte an den Energieversorger. Das Smart Meter-Gerät verfügt zudem über eine kostenlose Kundenschnittstelle, welcher detaillierte Messdaten im Sekundentakt ausgibt. So kann der Energiefluss des Gebäudes in Echtzeit visualisiert und gesteuert werden, z.B. mit ROOCKiE HOME.